Konservative Weltfriedensmacht – geht das?

Ein marxistischer Blick auf Putins Russland

Veranstaltung mit Reinhard Lauterbach

Putins Russland proklamiert den Wahlspruch des reaktionären Säuferzaren Alexander III., das Land habe „keine anderen Verbündeten als seine Armee und seine Flotte“.

Es führt die USA und deren Verbündete mit völlig korrekten Argumenten und praktischen Handlungen vor. Putins Kritik am westlichen Unilateralismus aus seiner Münchener Rede von 2007 ist wenig hinzuzufügen. Seine Warnungen haben sich über die Jahre mehr als bestätigt.

Zugleich ist Putins Regiment im Innern konservativ bis reaktionär. Die orthodoxe Kirche wird gepäppelt, sexuelle Minderheiten haben es schwer, gegen Spielfilme wird wegen „Verletzung religiöser Gefühle“ vorgegangen. Den russischen Großkapitalisten („Oligarchen“) wird das Steuergeld vorn und hinten reingesteckt. Wie passt das zusammen?

DGB Mittelhessen, SDAJ Marburg und DKP Marburg-Biedenkopf wollen dieser Frage nachgehen und laden dazu herzlich ein.

Konservative Weltfriedensmacht – geht das?

Ein marxistischer Blick auf Putins Russland

Referent: Reinhard Lauterbach

Dienstag, 15. Mai 2018, 20:00

Marburg, Bahnhofstraße 6, Käte-Dinnebier-Saal

Reinhard Lauterbach, Historiker und Slawist, war langjähriger Redakteur des ARD-Hörfunks und ist seit 2013 Osteuropakorrespondent der „jungen Welt“.