Newsletter 1/2020

  1. Erklärung von Patrick Köbele, Vorsitzender der DKP, zu den Anschlägen von Hanau
  2. Anfrage unserer Abgeordneten im Marburger Stadtparlament, Tanja Bauder, an den Magistrat der Stadt
  3. Zeitschriftenschau auf das neu erschienene Marburg-Echo der DKP Marburg-Biedenkopf
  4. Hinweis auf unsere nächste Veranstaltung mit dem ehemaligen Landtagsabgeordneten Willi van Ooyen
  5. Hinweis auf die Gedenkstättenfahrt der SDAJ Marburg nach Buchenwald am 21. März 2020
  6. Hinweis auf das 21. UZ-Pressefest – Volksfest der DKP – im Revierpark Wischlingen (Dortmund) vom 28. Bis 30. August 2020

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1.) Zum Terroranschlag in Hanau erklärte Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP:

„Ich empfinde Trauer und Wut. Trauer um die Opfer, Trauer mit ihren Angehörigen und Freunden. Ich empfinde aber auch Wut und ich gebe zu, dass sich diese Wut nicht nur gegen den Täter richtet. Meine Wut richtet sich auch gegen viele, die jetzt plötzlich betroffen von der Gefahr von Rechts reden. Jahrzehntelang, haben Geheimdienste und Polizeibehörden die Gefahr verharmlost, wenn nicht rechte Strukturen gedeckt und unterstützt. Jahrzehntelang wurden angeblich von Linken angezündete Mülltonnen mit faschistischen Morden gleichgesetzt, Nazimörder waren immer Einzeltäter. Ich freue mich über jeden, der jetzt begreift, dass faschistischer Terror konsequent bekämpft werden muss. Ich freue mich über jeden, der versteht, dass Sozialabbau, Rassismus und Nationalismus der Nährboden für Faschismus sind. Ich hoffe, es ist nachvollziehbar, dass ich bei vielen offiziellen Erklärungen, die es jetzt gibt, erst Taten sehen will, bevor ich mir sicher bin, dass es keine Heuchelei ist.“

2.) Kleine Anfragen unserer Abgeordneten, Tanja Bauder-Wöhr, von der DKP-Marburg

Unsere Genossin Tanja Bauder-Wöhr, die für die Liste der „Marburger Linken“ in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Marburg sitzt, hat zwei kleine Anfragen an den Magistrat der Stadt gestellt. Diese lauten:

Kleine Anfrage Nr. 37 zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 28.02.2020:
Kann der Magistrat bitte Auskunft erteilen, ob im Zuge der jüngsten Entwicklungen des Projekts Lokschuppen nebst Hotel sich Änderungen am Nutzungskonzeptes, indem Gespräche mit der Veräußerin geführt werden, ergeben haben?

Antwort: FB 6 – Planen, Bauen, Umwelt; Dozent: Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies: 
Es gibt keine weitergehenden Änderungen im Nutzungskonzept. Lediglich ein bisher vorgesehener Mieter hat sich zurückgezogen. Die Änderungen sind lediglich architektonische rund gestalterischer Art. Hier ist bereits der Gestaltungsbeirat, der diese Änderung unterstützt, eingebunden. Der Denkmalbeitrag wird sich an seiner nächsten Sitzung mit den Plänen beschäftigen.
 

Kleine Anfrage Nr. 38 zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 28.02.2020:
Kann der Magistrat bitte Auskunft erteilen, welche Maßnahmen er ergriffen hat, auf die GWH dahingehend einzuwirken eine energetische Sanierung an Gebäuden voranzutreiben unter Berücksichtigung der Kostenneutralität der Mieterinnen und Mieter dabei auf die Fördermöglichkeit durch die Stadt verwiesen hat und wieviel der Fördermöglichkeiten abgerufen wurden?

Antwort: FB 6 – Planen, Bauen, Umwelt; Dozent: Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies: 
Hier sind von Seiten des Magistrates Gespräche geführt worden.

 
Bereits im Januar hatte unsere Abgeordnete beim Magistrat nachgefragt, wieviele der sich im privaten Eigentum befindlichen 40 Grundstücke im Stadtwald/Hasenkopf die Stadt mittlerweile erworben hat. Die Antwort des Magistrats: KEINE! Im günstigsten Fall ist nicht vor Ende 2024 mit Wohnungsbaubeginn zu rechnen.

3.) Das neue „Marburger Echo“ der DKP Marburg-Biedenkopf erschienen

Unsere neue und erste Ausgabe in diesem Jahr des Marburger Echos ist erschienen. Es geht u. a. um Defender Europe 2020; den gelb-brauen Pakt in Thüringen und die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst. Online kann das Echo abgerufen werden unter: http://marburger-echo.de/wp-content/uploads/2020/02/ME-01-20.pdf

Falls du eine Printausgabe des Echos erhalten möchtest, dann melde dich bei uns unter: info@dkp-marburg.de

4.) Veranstaltung der DKP-Marburg „War made in Hessen – der Krieg beginnt hier!“

Wir laden ein zu einem Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema »War made in Hessen – Der Krieg beginnt hier!« mit dem Der Friedensaktivist und langjährigen Landtagsabgeordnete der Partei Die Linke, Willi van Ooyen. In  seinem Vortrag wird van Ooyen  über die umfassende Kriegsvorbereitungspolitik in Hessen informieren und anschließend für Fragen und Diskussionen bereit stehen.

Ort: DGB-Haus Marburg, Käte-Dinnebier-Saal, Bahnhofstraße 6, 35037 Marburg
Datum: Donnerstag, 05. März 2020; Zeit: 19:30 Uhr (kostenlos)
Veranstalter: DKP Kreis Marburg-Biedenkopf / SDAJ Marburg

5.) „75 Jahre Befreiung und Selbstbefreiung“ – Gedenkstättenfahrt der SDAJ Marburg nach Buchenwald/Weimar

Dieses Jahr feiern wir 75 Jahre Befreiung. Anlässlich dessen laden euch die SDAJ und DKP am 21. März gemeinsam mit der VVN-BdA Gießen zu einer Führung durch das KZ Buchenwald ein. Dort werden wir mehr über die grausamen Lebensbedingungen der Insassen, ihrer Vernichtung, aber auch über ihren Widerstand & die Selbstbefreiung im Angesicht der nahenden Alliierten erfahren. Wir werden gemeinsam mit einem Bus an- und abreisen. Die gesamte Fahrt ist kostenlos. Am Abend zuvor, dem 20. März, wollen wir uns gemeinsam mit einem Film (bei Essen u. Getränken) auf die Fahrt ‚vorbereiten‘. Haltet euch die beiden Daten frei! Meldet euch bei Interesse unter: sdaj-marburg@gmx.de

  1. März: Filmabend zum Widerstand im KZ – 18:00 Uhr DGB-Haus
  2. März: Buchenwaldfahr mit Führung und Gedenken (Ort & Zeit auf Anfrage)

6.) Das 21. UZ-Pressefest – Volksfest der DKP – steht an

Vom 28. – 30. August 2020 lädt die DKP erneut zum Fest des Friedens und der Solidarität in den Dortmunder Revierpark Wischlingen.Die Vorbereitungen für das 21. UZ-Pressefest sind schon in vollem Gange. Auf der Hauptbühne steht der Samstagabend mit internationalen KünsterInnen im Zeichen der antiimperialistischen Solidarität und des Kampfes gegen den Krieg. Am Sonntag freuen wir uns auf Konstantin Wecker, der mit Freunden kommt, um in Dortmund ein Zeichen gegen rechten Terror und Neofaschismus zu setzen. Weitere Informationen finden sich unter: https://pressefest.unsere-zeit.de/